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Geschichte des Honsfelder SCHULBAUS seit 1733

Vor zirka 260 Jahren, im Jahre 1733, wurde in Honsfeld der erste Schulunterricht erteilt, und zwar in der Vikarie oder im Herrenhaus, heute noch als “Deshären” bekannt und im Besitz der Familie Raymond LUX.

Von Allerheiligen bis Ostern lehrte der Pfarrer oder der Vikar die Schüler das Lesen, Schreiben, Rechnen, Singen und Beten.

Da im Zuge der Reform die Geistlichen das Schulamt an Laien übergaben oder übergeben mussten, so sah sich die Gemeinde verpflichtet, im Jahre 1832 eine Schule zu bauen, nur einige Meter von der Vikarie entfernt. An dieser Stelle befand sich später das Spritzenhaus, heute die neue Kirche. Das einstöckige Gebäude umfasste außer dem Klassenraum noch ein Wohnzimmer und eine Küche.

Da die Zahl der Schuler ständig stieg, konnte die "zweite" Schule nicht mehr alle Schüler aufnehmen.

Ab 1862 begann die Gemeinde mit dem Bau einer dritten Schule und zwar an der Stelle, wo sich die ehemalige Lehrerwohnung befand.

Es war ebenfalls ein einstöckiges Gebäude mit Speicher. Die Schule bestand aus einem Klassenraum und einer Lehrerwohnung. Die heutige Klasse von Frau B. Gassmann stammt aus dieser Zeit, hat also das hohe Alter von 140 Jahren.

Da die Schülerzahl in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis 102 stieg und nur ein Klassenraum zur Verfügung stand, wurde der Halbtagsunterricht eingeführt. Zu den üblichen Fächern wurden nun auch Geschichte und Erdkunde gelehrt. Ab 1920 wurde der Unterricht der französischen Sprache als zweite Sprache ab dem 3. Schuljahr Pflicht.

Angesichts der großen Zahl der schulpflichtigen Kinder wurde der Bau einer neuen Schule beschlossen. Die alte Schule wurde umgebaut und vergrößert, und dies im Jahre 1924.

Es wurden zwei neue Klassen angebaut. Die Schule bestand nunmehr aus drei Klassen und einem Raum für medizinische Untersuchungen. Die mittlere Klasse von Frau N. Rauw und die Klasse von Herrn F. Michels sind also 80 Jahre alt.

Bis zum Jahr 1954 wurde in der Schule nur der Primarunterricht erteilt. Erst im Jahre 1955 wurde in Honsfeld eine Kindergartenklasse eröffnet.
In den letzten Jahrzehnten sind verschiedene bauliche Verbesserungen durchgeführt worden:

1970: Anbau   der   Toiletten   und   Installierung   der Zentralheizung

1977/1978: Einrichtung des Spielplatzes auf dem Gelände neben der Schule auf Initiative der Eltern

1985: Abhängen der Decken, Einsetzen von Thermopanfenstern   und Errichten einer neuen Abgrenzungsmauer zur Hauptstraße

1987: Erneuerung der Heizungsanlage

Obwohl die Schülerzahl nicht mehr in dem Maße gestiegen war, erwies sich ein Umbau der Honsfelder Schule vonnöten, und zwar um das Unterrichtskonzept der Reformpädagogik sowohl  in der Primarschule als auch  im Kindergarten verwirklichen zu können.

Damit ein Kind sich entfalten kann, muss es in der Schule "Lebensgemeinschaft" erfahren.
Die heutige Schule ist nicht mehr eine bloße "Lehr"-Anstalt; sie will das "Haus der Kinder" sein, in dem die Kinder nicht nur ihre intellektuellen,  sondern  auch  ihre sozio-affektiven,  psycho-motorischen und kreativen Kräfte entwickeln und pflegen können.
 
So   entstand    im    Jahre   1993    das   neue,    schmucke Kindergartengebäude. Die Renovierung der Primarschule wurde gleichzeitig vorgenommen. Der Einzug in die neue Schule erfolgte am 10. Januar 1994.

Im Schuljahr 2005-2006 standen wir wieder vor einem Platzproblem: Durch die Steigerung der Kinderzahl wird eine „halbe“ Klasse zusätzlich eröffnet. Deshalb wurde durch die Gemeinde  ein Klassen-Container aufgestellt, der vor allem für den Französischunterricht genutzt wird.

Am 4.10.2010 wurde der Anbau eingewiehen. Er umfasst die Pfarrbibliothel, die auch die Schule nutzt, eine kleine Klasse und ein weiteres Zimmer für Besprechungen, den protestantischen Religionsunterricht usw. Im Keller ist Raum für Archiv und Abstellmöglichkeit für nicht so oft benötigtes Material.
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