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Jugend erforscht Geschichte

6. Schuljahr, Clara-Viebig-Schule Manderfeld:

Das Kriegerdenkmal in Manderfeld

Erinnerung an eine schmerzhafte Vergangenheitt

Mahnmal für künftige Generationen

Wir, die Schüler des 6.Schuljahres der Clara Viebig Schule Mandelfeld, wollten uns näher mit der Geschichte des Kriegerdenkmals unseres Dorfes befassen. In Gruppenarbeit wurden viele Fragen von uns zu diesem Thema zusammengestellt. Um Informationen zu erhalten, besichtigten wir es. Außerdem luden wir zwei Männer in unsere Schule ein, denen wir unsere Fragen stellten. Es handelt sich um Herrn Ferdinand Heinzen sowie Herrn Freddy Fleuster.

Sie konnten uns viel Neues über das Denkmal und diese schrecklichen Kriegsjahre der beiden Weltkriege berichten.

Ebenfalls führten einige Schüler Interviews mit älteren Einwohnern des Dorfes durch.

MA Kriegerdenkmal 1Beschreibung

Es ist pyramidenförmig und ungefähr 4,5 m hoch. Der Sockel ist quadratförmig aus Stein gemauert. Der Aufbau des Denkmals besteht aus Granitstein. Ganz oben auf dem Denkmal befindet sich eine Kugel aus Granit. Die Namen von 119 gefallenen oder vermissten Soldaten der beiden Weltkriege sind auf den vier Seiten des Denkmals eingemeißelt worden. Es handelt sich um Soldaten der Pfarre Manderfeld. Rund um das Denkmal befindet sich eine quadratförmige Granitabtrennung mit vier Eckpfählen, hinter denen abgerundete Ecksteine aus dem Boden ragen. Innerhalb der Abtrennung ist der Boden mit rötlichen Steinchen bedeckt. Links neben dem Denkmal steht eine Fahnenstange, an der eine Laterne befestigt ist.

MA Kriegerdenkmal 2Vor ein paar Jahren wurde eine Marmortafel angebracht. Darauf stehen die Namen von 32 Zivilkriegsopfern des 2. Weltkrieges.






Geschichte, Sinn und Zweck sowie Zukunft des Denkmals

Nach dem ersten Weltkrieg versammelten sich die überlebenden Soldaten und gründeten den Kriegerbund, der bis heute noch besteht. Später kamen sie auf die Idee, ein Denkmal zu errichten, um der gefallenen und vermissten Soldaten des 1. Weltkrieges zu gedenken. Im Jahre 1926 wurde es an der Stelle, wo es heute noch steht, gebaut.

Die Altgemeinde Manderfeld und der Kriegerbund gaben den Auftrag dazu.
Das Kriegerdenkmal wurde zum größten Teil von Geldspenden der hiesigen Bevölkerung und der Gemeinde finanziert. Manderfeld war früher vor der Gemeindefusion (1976) der Mittelpunkt der Altgemeinde Manderfeld.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde ein weiterer Granitblock in das Denkmal eingebaut, um die Namen der gefallenen und vermissten Soldaten des 2. Weltkrieges einzumeißeln.

Mitglieder des Werbe- und Kriegervereins sowie die Gemeinde Büllingen und einige Ehrenamtliche ( z.B. Frau Veithen Agnes) kümmern sich um die Pflege des Denkmals. Es gehört der Gemeinde, die für die Unkosten aufkommt. Am 11.11 (Waffenstillstand) eines jeden Jahres sowie an Kirmesmontag gedenkt man der gefallenen Soldaten, Vermissten und der Zivilkriegsopfer. Ein Überlebender des 2. Weltkrieges hält dann eine Rede und der Musikverein spielt einen Trauermarsch. Anschließend wird ein Kranz zu Ehren der Toten am Denkmal niedergelegt.
Mitglieder des Kriegervereins hoffen, dass es auch zukünftig junge Leute geben wird, die sich darum kümmern werden, damit dies alles weitergeführt werden kann.
Wir denken da beispielsweise an die jungen Männer des Junggesellenvereins, die diese Aufgaben später übernehmen könnten, wenn es keine ehemaligen Kriegsteilnehmer mehr unter uns gibt.

Vielleicht könnten auch Jugendliche sich für den Kriegerverein interessieren und ihm beitreten. Für die Zukunft soll es uns jungen Menschen auch ein Mahnmal sein und uns daran erinnern, dass Kriege keine Lösung für Probleme zwischen den Menschen sind.

Wir finden es gut, dass es inzwischen die EU gibt, in der viele Völker friedlich miteinander leben können.

Stephanie Held, eine Schülerin des 6.Schuljahres,
hat in ihrer Familie nachgeforscht und zwei Brüder gefunden, deren Namen auf dem Denkmal zu sehen sind.

MA Kriegerdenkmal 3Held Anton, links, gestorben am 15.07.1915, wohnte in Holzheim.
Er gilt als vermisst und war Soldat in Russland.
35 Jahre wurde er alt.
 
Held Johann, rechts, gestorben am 16.04.1917.
Er wurde 37 Jahre alt, war auch Soldat in Russland und gilt ebenfalls als vermisst.








Ricarda Schür, ebenfalls eine Schülerin des 6. Schuljahres, fand auch Informationen über einen Familienangehörigen.

Schür Mathias wurde am 14.05.1920 in Losheimergraben geboren. Er starb am 19.06.1944 in einem Lazarett in Aschaffenburg infolge eines Leidens, das er sich an der Ostfront zugezogen hatte. Der Leichnam wurde überführt und hier beigesetzt.

MA Kriegerdenkmal 4Schür Mathias wurde am 14.05.1920 in Losheimergraben geboren. Er starb am 19.06.1944 in einem Lazarett in Aschaffenburg infolge eines Leidens, das er sich an der Ostfront zugezogen hatte. Der Leichnam wurde überführt und hier beigesetzt.



Beitrag des 6. Schuljahres, Klara-Viebig-Schule Manderfeld:
Anne Heiners, Stephanie Held, Thomas Jenniges, Mary-Ann Kessler, Nora Lebbate, Alexander Leufgen, Andreas Meyer, Kevin Moeres, Andreas Pflips, Francesco Plattes, Nikolas Scholzen, Isabelle Schröder, Luisa Balter, Christoph Heinzen, Sven Hoffmann, Vanessa Murges, Veronika Plattes, Nina Rodermann, Philipp Scholzen, Gregory Schumacher, Ricarda Schür
Lehrer: Hermann-Josef Theiss
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